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Küstenputz 2017

Am Wochenende vor Ostern treffen sich wieder alle fleißigen Helfer zum Küstenputz. 

am 08. April 2017

von 10.00 bis ca. 14.00 Uhr

Treffpunkte:

  • Born, Jugendherberge Ibenhorst 
  • Prerow, Parkplatz Bernsteinweg (letzter PP vor dem Regenbogencamp) 
  • Zingst, Parkplatz am Schlösschen Sundische Wiese

Wir freuen uns über alle, die uns bei der Sammlung von Meeresmüll unterstützen!

 

 

Küstenputz 2015

Eins von vielen Teams, die am 23. März 2015 im Nationalpark zur Müllsammlung am Strand aufmachten. | Foto: K. Bärwald
Auf den ersten Blick sieht der Strand sauber aus, jedoch finden die Helfer, wieder jede Menge Müll. | Foto: S. Schwarz
Der am weitesten gereiste kam aus Schottland, andere aus Berlin, Rostock und Stralsund. Aber auch viele Einheimische packten mit an. | Foto: S. Schwarz
Auch große Müllteile waren zu finden. | Foto: S. Schwarz
Am Ende kam wieder ein ganzer LKW voll Meeresmüll zusammen. | Foto: S. Schwarz

Impressionen vom Küstenputz 12. April 2014

Der eigentlich sauber anmutende Strand barg viele negative Müll-Überraschungen. Doch nun sind - Dank der Hilfe der vielen fleißigen Freiwilligen - die meisten Abschnitte wieder sauber. 

Eins von 6 Teams nach erfolgreicher Strandmüllsammlung am Weststrand. | Foto: Verein
Bei dickem dichten Nebel war der Weststrand besonders eindrucksvoll. | Foto: Annett Storm
Kaum andere Besucher verirrten sich an diesem Morgen an den Strand. | Foto: Annett Storm
Netze von Fischern sind besonders für die Schweinswale eine Gefahr. | Foto: Annett Storm
Anja K., Mitglied des Vereins aus Hamburg, fand neben allerhand Plastigmüll auch diese Bambuslanze, die emsige Urlauber im letzten Sommer hier "vergessen" hatten. | Foto: Annett Storm



Ein holländischer Schuh - mit echter Holzsohle - war ebenfalls angeschwemmt worden. | Foto: Annett Storm

Auch ein Teil des angrenzenden Waldes wurde mit abgesucht und die Sammler wurden mehr als einmal fündig. | Foto: Anja Kastner
Diese beiden Plastikstühle waren von Badegästen ebenfalls im letzten Jahr "vergessen" worden. | Foto: Anja Kastner

Erfolgreicher Küstenputz | 2013

Neun von über 100 Helfern - ein Team vom MeeresBürger-Netzwerk. | Foto: A.Storm

Über einhundert Helfer trafen sich am Samstag, dem 27. April 2013 an den Stränden, an Wald - und Wegrändern des Nationalparks auf dem Darß und bei Zingst. Vom Kleinkind bis zum Rentner reichte die Altersspanne. Die am weitest gereisten Helfer kamen aus Frankreich, viele aus Berlin und dem Nationalparkumfeld. Allein 25 Kilometer Strand wurden von allem befreit, was nicht in die Natur gehört.

Der Einsatz der Naturfreunde von Wanderern, Kanufahrern, Rangern, Jägern, THW - Helfern bis zu den Rettungsschwimmern aus Berlin Schöneberg hat sich gelohnt! Eine Menge von etwa einhundert Müllsäcken trugen sie zusammen. Wo Natur Natur sein soll, haben Plastik, Schrott, Autoreifen, Glas und Bauschaum nichts zu suchen. „Dass hier an einem Naturstrand so viel Müll zusammenkommt hätte ich nicht erwartet“ zeigte sich die Berlinerin Christine Kemper überrascht und blickt besorgt auf den Plastikberg, den sie aus dem Küstenwald geborgen hat. Auf die Gefahren und Folgen von Plastik im Meer macht das MeeresBürger Projekt aufmerksam, das die Aktion alljährlich begleitet. Müll im Meer wird zum weltweiten Problem und geht alle etwas an. Die Helfer haben es gut gelaunt angepackt und wollen im nächsten Jahr wieder mit dabei sein.

Auch die Bürgermeister von Ahrenshoop und Wieck legten selbst mit Hand an. Die Darßgemeinden unterstützten den Einsatz. Auf dem Regenbogencamp kamen beachtliche 800 kg Müll zusammen.

Nach getaner Arbeit sorgte das Café Namenlos mit Unterstützung der Jugendherberge Ibenhorst für das leibliche Wohl. Die Kinder wurden mit Strandgut und "Strandschlecht" kreativ.

Nationalparkamt Vorpommern

Impressionen 2013

Der Strand scheint sauber, doch es gibt viel einzusammeln. | Foto: A. Storm
Im angeschwemmten Material findet sich allerhand Unrat. | Foto: A. Storm
Auch Kinderspielzeug ist dabei. | Foto: A. Storm
Natrumhypochloriet wird zum Bleichen und Desinfizieren genutzt und ist stark ätzend. | Foto: A. Storm
Ein weiterer Gefahrgutbehälter wurde angespühlt. | Foto: A. Storm
Auch medizinischer Abfall. | Foto: A. Storm
Angelika Heckhausen aus Berlin gibt dem TV-Team einen Überblick über die Auswirkungen von Mikroplastik. | Foto: A. Storm
Hier lassen sich die Verursacher leicht benennen - Kisten und Schwimmer von Fischern. | Foto: A. Storm
Am Ende des Tages landet alles auf einem großen LKW. | Foto: A. Storm

Große Müllsammelaktion am Darßer Weststrand | 2012

Eine von 5 Müllsammelgruppen mit der Ausbeute von 2 Stunden intensivem Sammeln. | Foto: Katrin Bärwald

Meeresmüll ist ein ernstes Thema. Wir sehen ihn nur, wenn er durch Wellen und Wind an den Strand getragen und dort abgelegt wird. Und das ist nur ein Bruchteil der Mengen, die sich eigentlich im Meer befinden. 

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft fand am 31. März diesen Jahres gemeinsam mit dem Nationalparkamt, dem MeeresBürger-Projekt, den Junior Rangern, den Jägern und einiger freiwilliger Helfer eine große MeeresBürger-Müllsammelaktion statt. Rund 40 engagierte Sammler räumten gut 60 blaue Säcke Unrat vom Strand, der dann von der Gemeinde Born per Container entsorgt wurde.

Besonders der Weststrand ist betroffen. Hier haben die Hochwässer des letzten Jahres Unmengen an Meeresmüll abgelagert. Vieles davon ist bis in den Ufernahen Wald gespühlt worden. 

Im Anschluss an die Aktion stärkten sich die Teilnehmer mit Kesselgulasch und waremen Getränken (gesponsert vom "Café Namenlos" in Ahrenshoop und dem Förderverein).

 

Fakten zu Meeresmüll

  • Plastikmüll hat eine Haltbarkeit von rund 450 Jahren
  • Die Kunststoff-produnktion beträgt 250 Mio t pro Jahr
  • 6,4 Mio t davon landen jedes Jahr in den Meeren
  • die Nordsee wird jedes Jahr allein mit 20.000 t Meeresmüll belastet
  • 70% der Abfälle sinken auf den Meersboden
  • 15 % der Abfälle treiben auf der Wasseroberfläche
  • 15% der Abfälle landen an unseren Küsten
  • Viele Tiere veränden an verschluckten Plasteteilen oder strangulieren sich in Netzen oder Folien.
  • Im Laufe der Zeit werden die Kunststoffe zu Micropartikeln verrieben, die dann über die Fische in die Nahrungskette auch auf unseren Tellern landen.
  • Durch chemische Reaktionen werden Gifte aus dem Plasteabfall herausgelöst und gelangen ebenfalls in den biologischen Kreislauf.

Weitere Infos

finden Sie hier

Impressionen 2012

Wind und Wellen bringen es an den Strand. Unmengen Meeresmüll treiben auch in der Ostsee und gefährden die dort lebenden Tiere. Aber auch an Land sind die vielen Kunststoffteile gefährlich. | Foto: Katrin Bärwald
Das Meer ist aufgewühlt und droht den Müll wieder mit sich zu reißen. Die Sammler müssen schnell sein. | Foto: Katrin Bärwald
Ein besonderer Fund. Knuth hat eine Flaschenpost entdeckt. Leider hat die Absenderin das Datum vergessen. So ist nicht bekannt, wie lange die Flasche unterwegs war. | Foto: Katrin Bärwald
Auch die Kinder sind mit großen Eifer beim Sammeln | Foto: A. Storm
Hauptsächlich Plastemüll ist angeschwemmt. Es sind ganz verschiedene Kustsstoffe für verschiedene Einsatzbereiche. | Foto: A. Storm
Normaler Weise ist der Müllergraben ein kleines Rinnsal, doch heute drängt die Ostsee hinein und macht die Überquerung fast unmöglich. | Foto: A. Storm
Es schneit sogar. Schnell ein erstes Gruppenfoto. | Foto: A. Storm
Die Säcke sind voll Müll und werden nun zum Sammelpunkt abtransportiert. | Foto: A. Storm
Die Kurverwaltung Born stellte einen Container bereit in dem dann der ganze Müll verschwand. | Foto: Katrin Bärwald

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