Als zu Beginn des Jahres 1990 bekannt wurde, dass im Gebiet der Boddenlandschaft ein Nationalpark entstehen soll, steckten engagierte Menschen aus der Region die Köpfe zusammen und bereiteten die Gründung eines entsprechenden Fördervereins vor. Dieser gründete sich am 30.6.1990 in der Ahrenshooper Kirche – gut drei Monate bevor der Ministerrat der letzten DDR-Regierung auf seiner letzten Sitzung das Nationalparkprogramm beschloss. Seit her ist der Verein aktiv und begleitet die Entwicklung des Schutzgebietes inhaltlich, finanziell und mit vielen vielen eigenen Projekten.
Neben den vielen Mitgliedern steht ein neunköpfiger Vereinsvorstand hinter dem Förderverein. Er gibt bei der Arbeit die Richtung vor und arbeitet Hand in Hand mit der Geschäftsstelle.
Der politisch und konfessionell neutrale Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Zu seinen Hauptaufgaben zählen:
Schon als Kind war ich in den Sommerferien regelmäßig auf dem Darß im Urlaub. In der Jugend begann meine Hiddenseeliebe. Seit vier Jahren nun darf ich durch die Fernsehreihe „Ella Schön“ regelmäßig auf dem Darß arbeiten und habe mich neu verliebt! Die Natur der Boddenlandschaft ist ein Geschenk. Sie hilft nach einem langen Drehtag runter zu kommen, durchzuatmen und aufzutanken. Jedes Jahr entdecke ich dort neue kostbare Ecken.
Da ich dieser wundervollen Landschaft etwas zurück geben möchte, bin ich Mitglied im Förderverein geworden. Im letzten Jahr haben meine Kollegen und ich das Darßer Naturfilmfestival unterstützt. Das hat großen Spaß gemacht. Wir hoffen mit diesen Trailern noch mehr Zuschauer auf das tolle Festival aufmerksam zu machen.
Nach meiner ersten Reise auf den Darß 2007 musste ich jahrelang immer wieder dorthin zurückkehren. Ich hatte mich in diese herrliche Landschaft verliebt! Ich lernte die Darßer Arche kennen und wurde auf den Förderverein und das Darßer NaturfilmFestival aufmerksam. Ich wurde Vereinsmitglied und einige Jahre fester Festivalhelfer. Ein paar meiner Freunde ließen sich von meiner Euphorie anstecken und wurden auch Festivalhelfer.
Inzwischen habe ich eine Familie gegründet und zwei Kinder bekommen. Ich freue mich riesig darauf, meinen Lieben den Darß zu zeigen, denn für mich ist es jedesMal wieder sehr ergreifend, wenn man vom Darßwald zum Weststrand kommt, wie derWaldboden unter den Füßen immer sandiger wird, sich das Baum- mit dem Meeresrauschen vermischt und man an diesem wilden Strand steht. Für mich ist es meine Seelenlandschaft, die es zu bewahren gilt.
„Da wir förmlich aus dem Bett in den Nationalpark kullern können, werden Sie uns dort das ganze Jahr über dabeiL antreffen, wie wir zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kanu und Kajak unsere wilden Strände, urigen Wälder und verträumten Boddenbuchten erkunden. Von der Natur vor der Tür reichhaltig verwöhnt mit seelischer und körperlicher Erholung, sauberer Luft, spannenden Tierbegegnungen und ablenkungsfreier Familienzeit – nicht zu vergessen Pilze und Blaubeeren, mjam! – bedurfte es wenig Überredung, dem Förderverein beizutreten und der Natur damit ein wenig zurückzugeben, und sei es noch so bescheiden.
Seit etwa vier Jahren helfen wir, wann immer es uns möglich ist, bei der Besucherlenkung zur Rotwildbrunft, beim Küstenputz oder stellen Bart und Kinderstaunen bei Filmdrehs zur Verfügung – vielleicht bald wieder Seite an Seite mit Ihnen? Wenn wir nicht im Gebiet unterwegs sind, arbeiten wir in unserem kleinen Wollladen gegenüber der Teeschale.“
„Ich bin Gründungsmitglied des Fördervereins und war die ersten beiden Jahre im Vorstand tätig. Gerade die Anfangsjahre waren alles andere als leicht. Nationalpark und Verein hatten mit viel Gegenwind zu kämpfen. Inzwischen unterstütze ich den Verein, in dem ich in meiner kleinen Buchhandlung in Prerow die Broschüre „Das silberne Fischbesteck“ verteile und Spenden einwerbe. Auch das Buch„Magische Wildnis an der Ostsee“ gibt es bei mir zu kaufen. Der Darß ist meine Heimat und ich bin froh, dass der Verein sich für die Belange des Nationalparks einsetzt. Bei den Kunden meiner Buchhandlung merke ich immer wieder, wie wenig die Meisten doch über diese einmalige Landschaft wissen.“
Bis zu meinem 16. Lebensjahr ging es im Sommer ins Ostseebad Hohwacht, meist für 6 Wochen. Das Kind musste an die frische Luft. Seit 1990 kamen Rügen, Hiddensee und Fischland-Darß-Zingst (FDZ) dazu. Mitglied im Verein bin ich seit genau 20 Jahren. Viele Urlaube haben mich inzwischen regelmäßig in die Boddenlandschaft geführt. Strand, Wald und Wiesen sind eine schöne Mischung, aber auch unter Segeln aufsWasser tut gut.
Es gilt: Lieber bei Regen am Strand als bei Sonne in der Bank. Gibt es im Nationalpark die schönste Jahreszeit und den Lieblingsort oder heißt die Antwort immer und überall? Der Winter ist mir zu still und zu dunkel. Dafür ist die Insel Hiddensee überall schön. Auf FDZ habe ich einige Lieblingstouren. Eine ist zu Fuß vom Nothafen zum Leuchtturm und auf dem Rundwanderweg durch das neue Land. Aber auch mit dem Rad bin ich gern im Gebiet unterwegs.
Christa und Dagmar waren Kolleginnen von Annett Storms Mutter. Sie machte uns neugierig auf den Verein. Zunächst nahmen wir als Gäste an einem Vereinstreffen teil. Uns hat sofort die Atmosphäre beeindruckt, die dort herrschte. Da trafen sich Ossis und Wessis, alle mit dem gleichen Ziel, die Natur in der Boddenlandschaft zu erhalten und zu schützen. Das Beste waren die Menschen, die wir dabei kennenlernen konnten.
So wurden wir Mitglieder des Vereins. Jedes Treffen bestätigte unseren ersten Eindruck. Es war immer eine Freude, Bekannte wiederzusehen und neue Mitglieder kennenzulernen. Da wir jedes Jahr mit ehemaligen Kollegen im Garten der Familie Voigt zusammenkommen, hatten wir die Idee, statt der kleinen Mitbringsel für die Gastgeber eine Spende für unseren Förderverein zu erbitten. Es ist ein gutes Gefühl, gemeinsam mit Gleichgesinnten etwas für die Erhaltung der Natur beizutragen.
Für die Umsetzung unserer Projekte wird Geld benötigt. Nachfolgende Institutionen haben uns bei der Realisierung bisher durch Fördergelder, Spenden oder praktisch unterstützt.
Unser Förderverein hat ein großes Netzwerk an Partnern. Dabei sind wir in einigen Gremien aktiv.
Seit 1992 arbeiten wir aktiv im Dachverband der deutschen Großschutzgebiete mit. Lange Zeit waren wir zudem in der AG Infozentren aktiv und sind derzeit noch Mitglied in der AG Zivilgesellschaft.
Seit 1995 gibt es das Nationalpark-Kuratorium. Seit Anfang an unterstützen wir dort die Position des Nationalparks. Inzwischen gehören hitzige Diskussionen glücklicher Weise der Vergangenheit an.
Seit 1996 ist Annett Storm für unseren Verein Mitglied im Bundes-Arbeitskreis Wald des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz). Lange Zeit war die aktive Arbeit dort eine wichtige Basis für unsere Aktivitäten rund um die Waldentwicklung im Nationalpark.
Seit 2001 ist die Annett Storm für unseren Verein Mitglied des Vergaberates. Lange Jahre Hauptvertreterin, inzwischen in der Funktion der Stellvertreterin für die Gruppe der Fördervereine.
Seit 2008 sind wir Mitglied des Umweltbildungsstammtisches des Nationalparkamtes. Dieses Netzwerk aus Anbietern von Umwelt- und Naturbildungsprogrammen kommt in losen Abständen zum Gedankenaustausch zusammen.
Seit 2020 ist Annett Storm für den Verein Vertreterin im Vergaberat für die Nationalparkpartner. Der Vergaberat entscheidet über die Aufnahme von Institutionen oder Personen in das Partnerprogramm.
Damit unser Verein weiter so aktiv agieren kann, brauchen wir Ihre Unterstützung. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten.
Fast 500 Mitglieder aus ganz Deutschland und dem Ausland machen die Arbeit des Vereins möglich. Werden Sie Teil der „Fördervereinsfamilie“.
Ob einmalig oder regelmäßig, ob klein oder groß – jede Spende hilft uns bei der Umsetzung unserer Aufgaben.
Rund ums Jahr bieten wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren.
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